Die Stifter
Das Vermächtnis von Hans-Otto und Engelke Schümann

Hans-Otto Schümann
Hans-Otto Schümann wurde am 4. Dezember 1916 in Hamburg geboren. Nach dem Studium der Chemie an der Universität Karlsruhe übernahm er das väterliche Unternehmen und entwickelte es zu einem der führenden europäischen Hersteller von Vaseline und Paraffin.
Neben seinem unternehmerischen Wirken war Schümann eine prägende Figur des deutschen Segelsports. Als dreimaliger Gewinner des Admiral's Cup (1973, 1985, 1993) und langjähriger Präsident des Deutschen Segler-Verbandes (1985–1993) galt er als der "Nestor des deutschen Segelsports". 42 Jahre lang führte er den Hamburger Segel-Club als Vorsitzender. Alle seine 16 Yachten trugen den Namen "Rubin".
Er war der erste Deutsche nach Kaiser Wilhelm II., der als Mitglied in den Royal Yacht Squadron in Cowes aufgenommen wurde.
Hans-Otto Schümann verstarb am 21. September 2014 im Alter von 97 Jahren in Hamburg.

Ein Leben für den Segelsport
Hans-Otto Schümann prägte wie kaum ein anderer den deutschen Hochseesegelsport über Jahrzehnte hinweg.
Engelke Schümann
Engelke Schümann war die Ehefrau von Hans-Otto Schümann und Mitgründerin der Stiftung. Gemeinsam mit ihrem Mann setzte sie sich für die Förderung von Kunst, Kultur und Wissenschaft in Hamburg ein.
Ihr gemeinsames Engagement für die Hamburger Kulturlandschaft und insbesondere für das Museum für Kunst und Gewerbe spiegelt sich in der Arbeit der Stiftung bis heute wider.
Die Liebe zum Meer und zur Kultur — beides verband Hans-Otto und Engelke Schümann ein Leben lang.
Die Rubine
Alle 16 Yachten von Hans-Otto Schümann trugen den Namen "Rubin" — benannt nach dem Edelstein, der für Leidenschaft, Energie und Beständigkeit steht. Dieser Name wurde zum Sinnbild seiner Hingabe an den Segelsport.
Die letzte Rubin, mit der er 1993 zum dritten Mal den Admiral's Cup gewann, wurde zur Legende des deutschen Hochseeregattsports.